Weltweit
16. June 2010 um 19:12
Unter Familienurlaub+ Weltweit
Dies ist ein Erfahrungsbericht nach einem Aufenthalt von einer Woche in diesem Hotel in Mai 2010.
Das Hotel Royal Garden Suiten liegt ca. 12 km vor Alanya in Konakli. Vom Flughafen Antalya sind es ca. 120 km. Der Bustransfer dauert zwischen 2 und 3 Stunden – abhängig von der Anzahl der zuvor angefahrenen Hotels. Mit dem PKW fährt man auch fast 2 Stunden, da auf der Küstenstrasse eine Geschwindigkeitsbegrenzung außerorts von 90 km/h, innerorts von 50 km/h gilt.
Das Hotel selbst besteht aus Haupt- und einem Nebengebäude, die durch eine weing befahrenen Straße getrennt ist. Das gesamte Hotel ist sauber und gepflegt. In der großzügigen Gartenanlage finden sich gemütlichen Sitzkissen, Hollywoodschaukeln und Gartenbänke zum Relaxen. Neben einem großen Pool gibt es 2 seperate Planschbecken sowie ein Becken mit Rutschbahnen, das stundenweise geöffnet ist.
Die Appartements werden vom Personal liebevoll gerichtet. Der kombinierte Wohn-/Schlafraum (Appartement im Nebergebäude) war ursprünglich als Küche gedacht; deshalb sind hier auch noch Küchenschränke vorhanden, aber kein Kleiderschrank oder Kommode. Im Schlafzimmer steht ein Kleiderschrank (nur Hängeschrank) und eine Frisierkommode. Insgesamt findet sich also relativ wenig Platz für Kleidung. Leider sind die Zimmer etwas hellhörig.
Das Essen ist abwechlungsreich und wirklich gut. Abends werden wechselnde Gerichte frisch zubereitet (Schaukochen). Morgens wird auf Wunsch Spiegelei oder Omlett zubereitet. Frisches Obst war am Buffet aber leider kaum zu finden, und frisch gepresster Orangensaft kostet extra. Das Abendessen findet zwischen 19 und 21 Uhr statt. Kurz nach 19 Uhr waren dann im Restaurant sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich alle Tische besetzt. Deshalb heißt es pünktlich kommen oder warten, bis die ersten Tische wieder frei werden.
Der Strand ist – wie auch in der Hotelbeschreibung erwähnt – eine Sand-Kies-Mischung; deshalb sind Badeschuhe zu empfehlen. Er fällt auch relativ steil ab, und das Meer ist unruhig. Für kleine Kinder und Nichtschwimmer ist das Baden also nicht zu empfehlen.
Fazit: Royal Garden Suites ist gewiss kein perfektes Hotel. Das sollte aber jedem Gast aufgrund des Preises und der Hotelkategorie klar sein. Bei einer Anreise unter diesen Voraussetzungen kann man kann sich hier aber gewiss wohl fühlen und gut erholen.

By uger
4. May 2010 um 14:58
Unter Umweltbewusstsein und Urlaub+ Unkategorisiert+ Weltweit
In der Lagunenstadt Venedig können Touristen jetzt neben Vaporetti und Gondeln jetzt ein weiteres Verkehrsmittel nutzen: Der People Mover, von den Italienern Trenin genannt, wurde vor Kurzem offiziell in Betieb genommen.
Die moderne Stanseilbahn verbindet den Auto-Terminal der Isola del Tronchetto mit den Kais der Kreuzfahrtschiffe und der Piazzale Roma beim Bahnhof Santa Lucia. Sie verkehrt mit einer Geschwindigkeit von knapp 30 Stundenkilometern zwischen den Stationen. Vier Züge sollen insgesamt 200 Personen, 50 pro Waggon, befördern können. Über den “Canale Tronchetto” wurde eine 180-Meter-Brücke errichtet, ebenso wie eine Brücke über den “Canale Santa Chiara”.
Durch den mit Elektromotoren betriebenen People Mover verkürzt sich die bisherige Fahrzeit auf ein Fünftel. Während der gesamten Fahrt können die Fahrgäste aus fünf Metern Höhe die Aussicht auf Venedig genießen.
Das Ticket für die Seilbahn kostet einen Euro pro Fahrt, das Monatsabo 15 Euro.
Die Tochterfirma DCC Doppelmayr Cable Car hat langjährige Erfahrung mit sogenannten Automated People Movern (APM). Nach Anlagen in Las Vegas und den Flughäfen von Birmingham, Toronto und Mexico City ist der Shuttle in Venedig das fünfte System dieser Art.
By uger
11. February 2010 um 15:00
Unter Familienurlaub+ Weltweit
Der Bletterbach-Canyon im Geoparc Aldein-Radein ist Südtirol größte Schlucht. Der Bletterbach hat sich hier auf einer Länge von 8 km bis zu 400 Meter tief in den Fels eingegraben. Die Durchwanderung dieser Schlucht ist ein beeindruckendes und unterhaltendes Ereignis für die ganze Familie.
Beginn der Wanderung ist der (gebührenpflichtige) Parkplatz am Besucherzemtrum. Auf dem Weg Nr. 3 geht es zunächst durch Wald, später in die Schlucht hinunter zum “Taubenleck”. Der Weg führt hier teilweise über Stufen und ist mit Geländern gesichert. In der Schlucht wandert man im Bachbett aufwärts bis zum “Butterloch-Wasserfall”. Dort geht es über steile Metallleitern wieder hinauf bis zum oberen Ende des Wasserfalls. Durch Wald führt ein gemütlicher Weg, der mmer wieder beeindruckende Einblicke in die Schlucht gewährt, wieder zurück zum Parkplatz. Als Einkehrmöglichkeit bietet sich kurz vor Erreichen des Ziels die Lahner Alm; hier kann man sich bei gutem Essen erholen und die Kinder finden allerlei Spielgeräte.

Bletterbachschlucht
Intessant an der Wanderung durch die Bletterbachschlucht ist der Einblick, den man in die Entstehung der Dolomiten gewinnt. Auf Tafeln wird der Aufbau der Gesteine, das Klima und die Umweltbedingungen vor etwa 250 Millionen Jahren erklärt. Zudem wurden Saurierspuren in den Schichten des Grödner Sandsteins gefunden. Gut erhaltene Abdrücke von Pflanzenteilen und zahlreiche Fraß- und Wühlspuren geben Aufschluss über die Pflanzenwelt und das Bodenleben der damaligen Zeit. Fossilien in den Meeresablagerungen wie z. B. Muscheln, Schnecken und Kopffüßler, berichten vom Leben in den warmen tropischen Meeren.
Die Wanderung ist grossteils problemlos. Berücksichtigt werden sollte, dass in der Schlucht immer wieder der Bach bzw. Teile davon überquert werden müssen. Feste Schuhe sind zu empfehlen. Die reine Gehzeit beträgt ca. 2,5 Stunden, der Höhenunterschied ca. 300 Meter.
Bei der Planung dieser Wanderung ist wichtig zu berücksichtigen, dass die Schlucht und der Bach ein idealer Spielplatz für Kinder sind. Nichts macht mehr Spass, als mit Staudämmen neue Seen und Wasserläufe zu gestalten. Auch Väter können (und wollen) hier ihr Wissen im Bereich des Staudammbaus unter Beweis stellen. Zeit nimmt auch die Suche nach Versteinerungen in Anspruch. Für die Begleitpersonen kann es also durchaus sinnvoll sein, ein Buch mitzubringen…
Das Besucherzentrum ist ab 1. Mai 2010 jeden Tag von 9.30 – 18.00 Uhr geöffnet. Es werden auch geführte Wanderungen und spezielle Kinderveranstaltungen angeboten.
By uger
11. November 2009 um 15:49
Unter Weltweit
TUI reagiert auf die negative Bewertung des Delphinariums “Dolphinland” in Antalya an der türkischen Riviera und nimmt den Park aus seinem Programm. Kritisiert wurden vor allem die Größe der Becken, die Lautstärke während der Shows sowie die Haltung und Hygiene der Tiere. Zum Zeitpunkt der Auditierung durch den Dolphin Fund entsprachen diese Bedingungen nicht einmal den Mindestanforderungen.
Grundsätzlich betrachtet TUI den Kontakt zu Tieren als wichtige Möglichkeit, Menschen auf die Belange des Tier- und Artenschutzes hinzuweisen. So ist es ein wesentlicher Teil des TUI Umweltengagements, aufklärend und nicht wegschauend zu agieren. Dazu trägt auch der Kontakt zu Tieren in Gefangenschaft bei, sofern sie unter bestmöglichen Bedingungen gehalten werden.
Bei Delphinarien folgt TUI den Richtlinien der Konzernmutter TUI Travel PLC in London, der Animal Welfare Guidance sowie von Travelife.
TUI führte bereits 1990 als erster Großveranstalter ein Umweltmanagement ein und ist damit bis heute marktführend. Sowohl in der Vergangenheit als auch gegenwärtig beteiligt sich die TUI an verschiedenen Tierschutzprojekten. Dazu gehören unter anderem das Year of the Dolphin 2007/2008 der UNEP, die Hilfe zum Schutz herrenloser Hunde und Katzen auf Sri Lanka, in Griechenland oder auf den Kanaren sowie die Unterstützung verschiedener Artenschutzprojekte.
http://www.tui-deutschland.de/td/de/pressemedien/pressemeldungen/2009/november/10_Delphinarium.html
By uger
9. July 2009 um 09:44
Unter Weltweit
Das Pilgern auf den europäischen Jakobswegen ist in unserem Zeitalter, in dem Tempo das Maß aller Dinge zu sein scheint, wieder ”IN”. Wenn auch Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen wollen, hat Ameropa ein interessantes Angebot: eine 7-tägige Wandertour von Kufstein nach Innsbruck mit Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft – täglich ab sofort bis 24. September 2009. Sie verläuft großteils auf oder in der Nähe der ursprünglichen Pilgerroute der ehemaligen Römerstraße sonnenseitig der Innterrasse. Zahlreiche Wallfahrtsorte, Burgen, alte Städte und Dörfer säumen den Weg.
Die Pilger des 21. Jahrhunderts übernachten in komfortablen Mittelklassehotels, und während sie auf dem leicht hügeligen Wanderweg auf oder in der Nähe der ursprünglichen Pilgerroute auf Tagesetappen von 16 bis 23 Kilometern unterwegs sind, wird ihr Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft befördert. Dennoch ist das Wandern auf einem Jakobsweg etwas ganz besonderes. Die alten Städte, Dörfer und Burgen, die Kapellen, Schlösser und Wallfahrtsorte atmen Geschichte und verleihen der Tour eine erhabene, anrührende Atmosphäre. Hinzu kommt die wunderschöne Landschaft auf der Sonnenseite der Innterrasse.
Zu den Höhepunkten des österreichischen Jakobswegs gehören Mariastein mit der Gnadenkapelle im Turm der prächtigen Wallfahrtskirche, das Tiroler Bauernhofmuseum in Kramsach, der Abstecher zu einer einsamen, in eine Felswand eingebauten Bergkapelle auf dem Weg von Schloss Tratzberg nach Stand/Vomp. Weiter führt der Weg vorbei am Schloss Sigmundslust hinauf nach St. Michael und Gnadenwald. In Hall in Tirol lernen die Pilger eine ehemalige Salzbergwerk-Stadt mit historischem Marktplatz, Bürgerhäusern und Sakralbauten kennen – eine der schönsten Kleinstädte Österrreichs. Entlang des Inns gelangen die Wanderer zu den zahlreichen Kunstschätzen von Innsbruck. Am siebten Tag geht es mit der Bahn zurück nach Kufstein.
Nähere Informationen und Buchung im Reisebüro, in DB Reisezentren und DB Reisebüros am Bahnhof sowie unter ameropa.de.
By uger
22. April 2009 um 16:29
Unter Unkategorisiert+ Weltweit
Barbados-Urlauber können die Unterwasserwelt des Karibischen Meeres nun mit einem echten U-Boot entdecken. Der örtliche Veranstalter „Atlantis Adventures” bietet täglich so genannte Atlantis Submarine Expeditions an, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet sind.
Dieses U-Boot-Abenteuer führt bis zu 45 Meter unter die Wasseroberfläche. Extra große Sichtluken eröffnen den Teilnehmern einen unvergesslichen Einblick in die exotische Welt der Fische. Während der Copilot detaillierte Erklärungen bereithält, passiert das Boot das bunte und abwechslungsreiche Korallenriff der Karibik-Insel sowie ein mysteriöses Schiffswrack.
Die Preise für diese außergewöhnliche und rund zweistündige Tour liegen bei umgerechnet 70 Euro für Erwachsene, 56 Euro für Teenager zwischen 13 und 17 Jahren und 35 Euro für Kinder. Ein Transfer vom Hotel zur Anlegestelle Shallow Draught in der Hauptstadt Bridgetown kann auf Wunsch gegen einen geringen Aufpreis mitgebucht werden. Mehr Details zu den U-Boot Expeditionen unter atlantisadventures.com/barbados.cfm.
Allgemeine Infos zu Barbados unter barbados-karibik.de.
By uger