Teneriffa
9. March 2010 um 11:28
Unter Teneriffa+ Umweltbewusstsein und Urlaub+ Unkategorisiert
Das Beobachten von frei lebenden Meeressäugetieren ist ein Traum vieler Menschen, der sich von Teneriffa und La Gomera aus gut verwirklichen lässt. Hier kommen mehr als 20 Wal- und Delfinarten relativ küstennah vor. Vor allem die ortstreuen Pilotwale können gut beobachtet werden. Diese Wale schlafen während der Mittagszeit und sind deshalb gut zu beobachten. Die Wahrscheinlichkeit, diese Wale zu sehen, liegt bei 99 %.
Auf Teneriffa werden Whalewatchingtouren vor allem von den Häfen im Süden angeboten; meist können sie problemlos im Hotel gebucht werden. Die Boote legen vormittags (meist zwischen 10.00 Uhr und 11.00 Uhr) ab; oft beinhaltet die Tour noch einen Abstecher zu einer Badebucht und ein kleines Mittagessen und dauert 3 – 4 Stunden. Sinnvoll ist es auch, ein Boot zu wählen, auf dem ein Meeresbiologe mitfährt. Dieser gibt während der Fahrt Informationen zu Walen und Delfinen.

Delfine
Whalewatching-Touren unterliegen genauen Regeln, deren Überschreitung mit hohen Geldbusen geahndet werden. Jedes Boot darf sich maximal 30 Minuten in der Nähe von Walen aufhalten, und es dürfen sich maximal 2 Boote in der Nähe von Walen aufhalten. Sobald Wale gesichtet werden, muss der Schiffsmotor abgeschaltet werden. Diese Regeln sollen verhindern, dass Wale gestresst und verletzt werden.
Hier ist ein kurzer Filmausschnitt, auf dem ein Pilotwal zu sehen ist: cimg9234
Einige Veranstalter bieten als neuen Service die Dokumentation der Tour durch einen Kameramann an. Nach dem Ausflug kann eine DVD erworben werden, auf der auch zusätzliche Filmaufnahmen und Fotos von Walen zur Verfügung gestellt werden.
Der Reiseveranstalter TUI hat einen Leitfaden für sanftes Whalewatching herausgegeben; er ist unter http://www.tui-deutschland.de/uuid/31014d2d165d4ddd9cd5da4f68c0ccac veröffentlicht.
By uger
14. January 2010 um 17:01
Unter Teneriffa+ Unkategorisiert
Im Loro Parque hat im Herbst 2009 eine neue Attraktion eröffnet: Katandra Treetops, eine der grössten Freiflugvolieren der Welt.
Das Wort “Katandra” stammt aus einem Dialekt der australischen Ureinwohner und bedeutet soviel wie „Gesang der Vögel“. Katandra Treetops bedeutet also ungefähr: Gesang der Vögel in den Baumwipfeln.
Und genau so wie im australischen Urwald können sich die Besucher dieser Anlage fühlen. Die tropische Vegetation, Wasserfälle und Hängebrücken vermitteln eine einzigartige Dschungelatmosphäre. Fusswege, Hängebrücken, Plattformen und Treppen in bis zu 27 Mertern Höhe bieten dem Beobac
hter immer wieder neue Ausblicke auf die Pflanzen und Möglichkeiten, die unzähligen Vögel aus immer neuen Perspektiven zu beobachten.
Hunderte von Vögel aus mehr als 30 Spezies, wie z. B. Lories, Kakadus und Lachender Hans bevölkern die Voliere. Besonders die bunten zutraulichen Lories und der sprechende Kakadu ziehen die Besucher an. In bunten Scharen fliegen sie in der Voliere oder sitzen zwischen Palmzweigen.

Doch auch am Boden gibt es einiges zu entdecken. Fast Auge in Auge mit Emus fragt man sich unweigerlich, wer hier wen beobachtet. Im Wasser schwimmen bunt schillernde Fische, und auch zwischen den Sträuchern gibt es immer neue Vögel zu entdecken.
Und hier folgen Informationen für Statistiker:
Katandra Treetops besteht aus unzähligen komplexen Stahlteilen wie Halterungen, Ringen und Pfeilern, die eine Stahlstruktur von 21 Tonnen Gewicht halten. Ein Maschennetz von 3000m2 Fläche und einer Höhe von 27 Metern bildet die Aussenhülle der riesigen Voliere, deren Volumen mit 17.000 m3 der Größe des Theatersaals der Pariser Oper entspricht.
By uger
16. September 2009 um 09:36
Unter Teneriffa
Die Wanderwege im “Barranco del Infierno”, der Höllenschlucht bei Adeje auf Teneriffa, sind weiterhin wegen Ausbesserungsarbeiten geschlossen. Ein Termin für die Wiedereröffnung konnte nicht genannt werden. Während der Sperrung werden unter anderem Wege neu angelegt sowie Mauern und Pfade stabilisiert. Den Angaben zufolge werden 360 000 Euro in die Schlucht investiert.
Die Schlucht mit ihrem etwa sieben Kilometer langen Wanderweg ist ein beliebtes Ausflugsziel und ein Naturdenkmal. Nur 200 Besucher (maximal 80 gleichzeitig) dürfen täglich die Schlucht begehen, bei einem kleinen Eintritt, der ausschließlich zum Schutze der Natur verwendet wird. Ziel der Wanderung ist ein Wasserfall am Ende der Schlucht, der in Kaskaden in einen kleinen See stürzt.
Der deutsche Alpenverein stuft die insgesamt etwa 7 Kilometer lange Wanderung als mittleren Schwierigkeitsgrad ein, für die man etwa drei Stunden benötigt und ohne entsprechende Schuhe nicht möglich ist. Zur Ausrüstung gehört unbedingt eine Kopfbedeckung, man sollte sich vorher mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen und vor allem genügend Getränke mitnehmen. Denn eine Verpflegungsmöglichkeit gibt es im Barranco nicht.
Eintrittskarten können am Kiosk am Eingang zur Schlucht gekauft werden. Empfehlenswert ist allerdings eine Kartenreservierung. Das kann auch mehrere Tage im Voraus und schon von Deutschland aus geschehen (Tel. (0034) 9 22 78 28 85 , Mo – Fr 8:30 – 18:30 Uhr). Einlass in die Schlucht ist von 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr, Schliessung um 16.00 Uhr.
By uger
3. July 2009 um 13:25
Unter Deutschland+ Teneriffa+ Umweltbewusstsein und Urlaub
Die “Blaue Flagge”ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das seit 23 Jahren für jeweils ein Jahr von der Foundation for Environmental Education an vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen in 37 Ländern international vergeben wird.
Als nichtstaatliche Initiative wirkt die Kampagne “Blaue Flagge” im Sinne der Agenda 21 für einen umweltbewußten Menschen im Umgang mit Landschaft und Natur. Alle mit der “Blauen Flagge” ausgezeichneten Sportboothäfen oder Badestellen müssen jeweils einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen und ihre vorbildliche Umweltarbeit bei der Umweltkommunikation jährlich erneut nachweisen.
Die Maßstäbe wurden hoch gesetzt: So zum Beispiel wird das Wasser der Badestellen, die sich um die „Blaue Flagge“ bewerben, entsprechend der EU-Badegewässerrichtlinie regelmäßig im Abstand von wenigen Wochen nach mikrobiologischen und physikalisch-chemischen Parametern untersucht. Aber auch das Vorortsein eines Rettungsschwimmers von 8 bis 18 Uhr, das Vorweisen spezieller Umweltaktivitäten – fünf pro Saison – sowie die Sauberkeit und die gute Pflege der Sanitäreinrichtungen sind Bestandteile des 98 Punkte umfassenden Kriterienkataloges, der von Badestellen und Sportboothäfen erfüllt sein muss, um die Auszeichnung der „Blauen Flagge“ zu erhalten.
Europaweit wehen an Spaniens Küsten die meisten „blauen Flaggen“: 442 werden dort im Sommer 2009 gehisst. Es folgen Griechenland (416), die Türkei (258), Frankreich (225) und Italien (210). Zu den „Top Ten“ gehören zudem Portugal (183), Dänemark (164), Kroatien (125), Großbritannien (81) und Irland (75) Deutschland zählt 35 einwandfreie Strände (Übersichtskarte unter http://www.blaue-flagge.de/pdf/Karte_2009.pdf).
Auch Tenerifa-Urlauber können sich guten Gewissens mit ihrer Familie an einen der elf Strände legen, an denen die Blaue Flagge weht; Folgende Strände erhielten dort die Blaue Flagge 2009:
In Arona der Strand Laas Vistas, in Adeje die Strände Fañabé, Troya I – undTroya II, in Granadilla die Strände El Médano, La Tejita und Leocadio Machado, in Los Realejos der Strand El Socorro, in Puerto de la Cruz die Strände Playa Jardín und San Telmo, in Santiago del Teide der Strand La Arena und in Tacoronte der Strand La Arena.
By uger
16. January 2009 um 11:07
Unter Teneriffa
War waren insgesamt drei mal im Isabel Family Hotel, allerdings einen Grossteil davon noch unter dem früheren Eigner RIU. Damals hiess das Hotel “RIU Adeje”. Am 1. Januar 2009 wurde das Hotel von der kleineren lokalen Hotelkette “Grupo Fedola” übernommen. Wir waren zu diesem Zeitpunkt im Hotel und sind auch noch einige Tage geblieben.
Das Hotel liegt an der Costa Adeje auf Teneriffa ca. 200 Meter oberhalb der Playa Fanabe. Es bietet ausschliesslich Appartments, alle sind mit einer für den Urlaub ausreichenden Kitchenette inkl. Mikrowelle ausgerüstet. Wir hatten immer die kleinsten Einheiten gebucht, die bereits recht geräumig sind.

Isabel Family Hotel
Die Anlage besteht aus zwei viergeschossigen “Hotelblocks” sowie diversen kleineren Bungalows. In den Bungalows sind die grösseren Appartments untergebracht. Der Baustiel ist angenhem und wirkt nicht monströs. Es gibt aber wohl einige Baumängel, die sich in Form von Rissen und sonstigen kleineren Unschönheiten bemerkbar machen. Wir hatten nie Probleme mit unserer Unterkunft, bei der Reiseleitung scheinen aber gelegentlich Beschwerden anzukommen – so hatte man zumindest den Eindruck (aber wo passiert das nicht…).
Man kann die Einheiten mit Halbpension oder ganz ohne Verpflegung buchen. Unter RIU-Leitung war das Essen immer exzellent, nach der Umstellung auf die Grupo Fedola hat die Qualität etwas nachgelassen. Sie war aber immer noch in einem hinreichenden Umfang (entsprach aber eben nicht mehr RIU-Qualitäten). Wie sich das Essen weiterentwickelt, ist momentan noch unklar (Hinweise von später dort Angereisten sind sehr willkommen, Infos bitte an rgerhards@gmail.com).
Laut Aussagen der 1-2-Fly Reiseleitung ist wohl eine Renovierung des Hotels geplant. Über Art und Umfang wird wohl momentan nachgedacht. Es ist nicht ganz auszuschliessen, dass es in der Sommersaison 2009 zu einer zwei- bis dreimonatigen Schliessung kommt.
Das Isabel Family Hotel eignet sich auch gut zu Mietwagen-Ausflügen zum Rest der Insel, absolut empfehlenswert sind der Teide sowie der Loro Parque in Puerto de la Cruz. Das Hotel liegt aber inmitten der Touristenzone, alle Attraktionen sind also auch ohne Mitwagen bequem mit dem Bus erreichbar. Zu Stränden, Einkaufszentren und der “Schlendermeile” gelangt man in wenigen Minuten auch bequem zu Fuss. Das Hotel hat darüber hinaus einen schönen, grossen Pool, so dass man die Anlage gar nicht unbedingt verlassen muss (was aber meines Erachtens nach eigentlich beim schönen Teneriffa schade wäre…).
Für Selbstversorger finden sich gleich zwei grössere (und preiswerte!) Supermärkte in unmittelbarer Nähe zum Hotel. Einer davon ist quasi direkt nebenan, zu Fuss ist man in einer Minute dort. Für den anderen benötigt man mindestens 30 Sekunden mehr
Die Gegend ist dennoch ruhig und liegt gerade richtig am Rande des hektischeren Betriebs. Kinder sieht man in diesem Hotel viele. Bei dem neuen Namen “Isabel Family Hotel” sollte das ja auch kein Wunder sein. Die Kids fühlen sich offensichtlich wohl, und niemand wird an Ihrem Treiben anstoss nehmen – zumindest haben wir so etwas noch nie erlebt.
Kurzum: wer bereit ist, kleinere Abstriche am Zustand der Zimmer zu machen, ist in diesem Hotel sicher gut aufgehoben. Das Preis-Leistungsverhältnis war bei unseren bisherigen Besuchen immer sehr gut. Wir hoffen, das sich das auch als “Isabel Family Hotel” nicht gravierend ändert.
Auf meiner Webseite gibt es weitere Bilder zum Isabel Family Hotel.
By rgerhards
12. January 2009 um 17:15
Unter Teneriffa
Teneriffa – das ist Sonne und Strand. Aber nicht nur das. Direkt in der Haupt-Touristenzone im Süden, oberhalb von Playa de las Americas liegt der “Parque las Aguilas” auf einer schönen Anhöhe, von der aus man das Meer übersehen kann. Auf Deutsch wird der Park weit weniger treffend “Dschungelpark” genannt. Denn die Hauptattraktion des Parks sind nun einmal die “Aguilas” (Adler) sowie viele weitere Raubvögel.
Zwei Mal täglichen brausen die Vögel wenige Zentimeter über die Köpfe der Zuschauer. Das Erlebnis ist dramatisch, wie sich aus diesem Foto wohl erahnen lässt:

Darüber hinaus werden auch viele weitere Übungen aus der Falknerei und Raubvogeljagd gezeigt. Auch den Tieren gefällt es. Das merkt man unter anderem daran, dass die Vögel den zeitlichen Ablauf wohl mehr bestimmen als die Falkner, denn so manches Male drehen sie noch ein oder zwei Freiflug-Runden.
Kindern macht nicht nur die Eindrucksvolle Show spass, sondern auch die Möglichkeit, recht hautnah mit den gefiederten Freunden in Kontakt zu treten. Wie gut, dass dann auch vegetarischer veranlagte Vögel extra ausgeteiltes Futter aus der Hand picken können (die erste Reihe ist dringend zu empfehlen, am besten 15 Minuten vor dem offiziellen Showbeginn da sein).
Neben der Raubvogelshow bietet der Park noch eine Papageien-Show und ist obendrein ein schöner, gut ausgestatteter Zoo. Die Darbietungen der Raubvögel suchen Ihresgleichen nicht nur auf Teneriffa. Der Zoo an sich steht sicherlich hinter dem Loro Parque im Norden der Insel zurück, ist aber sicherlich auch eine Attraktion gerade für die Urlauber, die die weite Fahrt nach Puerto de la Cruz scheuen (immerhin über 100km).
Ein kleiner Wermutstropfen ist leider der relativ teuere Eintrittspreis von 24 Euro für Erwachsene und 16,50 Euro für Kinder (Stand Januar 2009). Der lässt sich allerdings deutlich mindern, wenn man bei der Ankunft am Flughafen Cupons sammelt: so gibt es mit dem entsprechenden Gutschein freien Eintritt für ein Kind in Begleitung zweier vollzahlender Erwachsener.
By rgerhards
11. January 2009 um 17:33
Unter Teneriffa
Das RIU Adeje, ein nettes Appartment-Hotel mit gewohnt gutem RIU-Service, wurde zum 1. Januar 2009 von der Groupo Fedola (GF Hoteles) übernommen. Es heisst von nun an “Isabel Family Hotel”. Das komplette Personal wurde übernommen, der Hotelbetrieb geht bis auf weiteres in mehr oder weniger gewohntem Umfang weiter. Das Hotel soll weiterhin von unter anderem 1-2-Fly vertrieben werden.
Es sind Renovierungsarbeiten geplant, ob dafür eine Schliessung des Hotels erforderlich ist, ist noch unklar. Groupo Fedola ist eine kleinere, lokale Gruppe, die bereits über andere 4-Sterne Häuser auf Teneriffa verfügt. Es ist noch nicht klar, in welchem Preissegment das Hotel künftig angesiedelt sein wird. Aufgrund der Namensgebung kann man aber zumindest davon ausgehen, dass Familien weiterhin die Zielgruppe sind.
Das Hotel liegt an der Costa Adeje im Süden Teneriffas, ca. 15 Minuten vom Flughafen entfernt und in bequemer Geh-Entfernung zu gleich drei schönen Ständen.
Mittlerweile gibt es auch einen ausführlichen Erfahrungsbericht zum Isabel Family Hotel.
By rgerhards
23. October 2008 um 16:51
Unter Teneriffa
Am 6. Dezember 2008 und am 07. Februar 2009 bietet das Abama Golf & Spa Resort an der Westküste Teneriffas seinen Gästen mit dem Programm „Plant Life to Guarantee the Future” (Pflanze Leben für die Zukunft) die Möglichkeit, entspannende Urlaubstage mit sozialem und ökologischem Engagement zu verbinden.Im Rahmen dieses halbtägigen Projekts setzen engagierte Urlauber gemeinsam mit den Hotelmitarbeitern Bäume, um die unbewaldeten Landstriche vor Erosion zu schützen und das Naturerbe der als „Hawaii Europas” bekannten Insel zu bewahren. Zunächst geht es mit dem Jeep durch die erhaltenswerte Waldlandschaft Süd-Teneriffas. Im Forst erläutern die fachkundigen Mitarbeiter der am Projekt beteiligten „Foresta foundation” Einzelheiten zum lokalen Ökosystem. Im Anschluss pflanzen die Teilnehmer selbst einen Baum und erhalten später ein Zertifikat. Die Abama-Aktion läuft unter der Initiative „Give Back Getaways“, die bereits im Frühjahr 2008 innerhalb des Wohltätigkeits- und Umweltprogramms Community Footprints der The Ritz-Carlton Hotel Company, L.L.C gegründet wurde. Sinn dieser Programme ist es, Gästen zahlreiche Möglichkeiten zu bieten, in ihrer Freizeit benachteiligte Menschen zu unterstützen oder sich für den Umweltschutz einzusetzen. Zu festen Terminen können über das Jahr verteilt Projekte von Gästen übernommen werden. Der Erlös aus diesen Projekten wird der jeweiligen Partnerorganisation gespendet. Jedes der halbtägigen Programme wird von Fachleuten begleitet.
By uger
23. November 2007 um 08:39
Unter Reiseziele+ Teneriffa
… das ist ein ganz besonderes Erlebnis. Nun kann man leider nicht jeden Tag hinauf auf den Teide, auch wenn das schön wäre. Und, auch das soll es geben, manche haben diesen Ausblick noch nicht genossen oder waren gar noch nie auf Teneriffa
.
Daher habe ich im Frühjahr dieses Jahres einmal ein Video während der Abfahrt vom Teide aufgenommen. Obwohl es recht voll war zu dieser Zeit (Karneval!), konnte ich einen Platz direkt vorne in der Kabine ergattern. Somit hatte ich fast ideale Bedingungen zum Filmen. Gelegentlich sieht man einige Spiegelungen an der Kabinenscheibe. Ich denke, die machen das Ganze authentisch, stören sollte man sich daran also nicht.
Auf dem Video kann man schön erkennen, welch’ grandioser Ausblick sich vom Gipfel dieses hohen Vulkans bietet. Wer genau hinschaut, erkennt die Nachbarinseln am Horizont. Während der Abfahrt verschiebt sich die Perspektive immer mehr, die Caldera rückt in den Mittelpunkt des Interesses.
Anhand der Spieldauer des Videos kann man übrigens erkennen, dass eine Abfahrt mit der Teide-Seilbahn ziemlich genau neun Minuten dauert. Da die zweite Kabine parallel die Bergfahrt unternimmt, dauert diese gleich lange.
Übrigens: wer auf den Teide fährt, sollte sich warm anziehen! Mit immerhin 3.718 Metern ist der Teide der höchste Berg Spaniens. Selbst im Sommer ist es dort kühl bis kalt – und fast immer weht ein starker Wind.
By rgerhards